Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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gern lange zu ſchlafen; war es nun dieſe Ge⸗ wohnheit, oder hatte das Vorgegangene ihrer Ruhe doch etwas Eintrag gethan, genug es war um die angegebene Zeit, als unſere Witt⸗ we ihrem Lager entſtieg. Gemeiniglich pflegte ſie ihren Tag mit dem Liede: Mein erſt Gefuͤhl ſey Preis und Dank u. ſ. w. zu beginnen, mit moͤglichſt lauter Stimme, und wenn es thunlich war, bei offenen Fenſtern angeſtimmt, heute aber verſagte ſich ihre ſonſt ſo ſangfertige Kehle, ob⸗ gleich ſie etwas dem aͤhnlich, was jene Worte ausdruͤcken, empfand. Ihr erſter Gedanke war naͤmlich der erfreulichen Ueberzeugung zugewendet, daß ihr uͤberſeeiſcher Glaͤubiger wirklich nicht mehr unter den Lebendigen ſey, und er verdraͤngte ſogar den Gedanken an ſeinen Stellvertreter und deſſen bisher bezweifeltes Daſeyn; waren ihm doch mit des Verſtorbenen Geſtalt nicht auch deſſelben Rechte uͤberkommen, gehoͤrte er doch unſtreitig nicht zu den Perſonen, welche Glau⸗ ben finden vor einem chriſtlichen Gerichtshofe. Was anderweitige Anſpruͤche betraf, die er an ſie gemacht, ſo war es noch immer Zeit, ihnen zu begegnen, vor der Hand aber zweifelte ſie nicht, der Pſeudo⸗Nathanael Schwarz habe, bei