161
Herrn Kammerdiener und laͤuft heulend davon, wenn er ihn ſieht, als fuͤrchtete er ſich vor ihm, wie ich mich vor ihm gefuͤrchtet, und es iſt doch ein recht manierlicher Musjeh, was freilich ſo ein dummes Thier nicht beurtheilen kann.“—
„Nun,“ antwortete Frau Beate, noch einen ſelbſtzufriedenen Blick auf die Tafel werfend, „der Herr Schwarz findet uns bereit.— Aber was Sie von dem Hunde meint, die Hunde, ſagt man, ſollen es merken, wenn Jemand ſie nicht leiden kann, und ſo mag das viel⸗ leicht ſeyn mit unſerm Gaſt, welcher mir uͤberhaupt etwas wunderlich ſcheint. Schließe Sie darum den Schnuͤffler an die Kette, hoͤrt Sie, und daß er nicht heraufkommt, ſo lange
die Fremden zugegen. Noch Eins,“ unterbrach
die Wirthliche darauf die Bejahung der Andern: „Sie hat doch hinlänglich geſorgt fur ſich und den Mohren? Ich werde den Abhub unſeres Tiſches verſchließen; Eins und das Andere koͤnnte doch noch zu brauchen ſeyn, im Fall daß der fremde Herr eine zweite Mahlzeit hier einnaͤhme.“—
„Was denkt die geſtrenge Frau von mir?“ verſetzte Urſula.„Glaubt ſie, daß ich eine ge⸗
11
.


