Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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werden, nun gut, wir wollen dafuͤr ſorgen, daß es nicht geſchieht. Solche Geringſchaͤtzung vor⸗ nehmer Wuͤrden iſt ein boͤſes Zeichen und ſchmeckt ganz nach den aufwiegleriſchen Umtrie⸗ ben, von denen, Gott ſey Dank! unſer Weich⸗ bild noch unangeſteckt geblieben iſt. Es iſt“— ſprach ſie mit Beſtimmtheit—„es iſt eine ge⸗ faͤhrliche Perſon, ſage ich, und ich werde mei⸗ nen Gemahl, den regierenden Buͤrgermeiſter, gebuͤhrend anzuhalten wiſſen, daß er ihr auf⸗ lauern laſſe ſolcher Grundſaͤtze wegen, und auch ihres Wandels, uͤber welchen die ganze Stadt ſich den Kopf zerbricht.“—

Die Dame hatte, ſo ſprechend, ſich ihrem Wagen genaͤhrt, und ſtand vor dem offenen Schlage, doch ehe ſie einſtieg, kam ihr noch ein Gedanke.„Auch die Dichtkunſt verachtet ſie, das iſt das Merkmal eines boͤſen und verſteck⸗ ten Sinnes.— Rang und Poeſie“— fügte ſie mit Pathos hinzu:—„ſind das Erhabenſte im Leben, und jedes edle Gemuͤth haͤlt ſie hoch, wie auch das meinige zum Beiſpiel. Wie iſt das nicht geſagt:

„Es ſoll der Dichter mit dem Conſul gehen, Denn Beide wohnen auf der Menſchheit Höhen!“