„
9egen die Qualen, welche das Bewußtſeyn der Schuld in mir erregt! Vergißt Du,“ ſetzte
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„eibet ſie leidet! Die großten Duldun⸗ gen einer Tugend, wie die ihre, ſind Freuden ſie wild hinzu,„daß Blut auf meinem Gewiſ⸗
ſen haftet?“
„Dies ſind die Eingebungen einer kranken
Phantaſie, liebſte Johanne. Sey gegen Dich
ſelbſt gerecht! Erinnre Dich Deiner Tugenden
ſowohl, wie Deiner Fehler! Gedenke, daß
Du eine zaͤrtliche, treue Gattin wareſt!“
„„Und mit einem ſolchen Mann war es ein großes Verdienſt, nicht?“ ſagte ſie mit ironi⸗ ſchem Laͤcheln.— Hier machte ſie eine Pauſe; denn eine ploͤtzliche Veraͤndrung zeigte ſich in ih⸗ rem Geſicht, und Lady Annens immer wachſa⸗ mes Auge las darin die Annäherung des Todes.
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