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uͤber die Fehler des Charakters einen euchunden Schleier verbreiten, und zugleich einen falſchen, ſchwer zu unterſcheidenden Glanz gewaͤhren. Sie wußte, daß dieſe Verirrungen⸗ welche der Ruhe und dem Vermoͤgen ihres Gatten zum Nachtheil gereichten, und ſie in ſeiner Achtung
herabſetren, entweder der Welt unbekannt wa⸗
ren, oder bei ihren Handlungen der Mildthatig keit, ihrem thärigen Wohlwollen, und den Rei⸗— 3 zen ihrer Perſon, vergeſſen wurden. Und ob wohl ihr Herz durch das Erkennen ihrer Fehler verwundet ward, ſo erforderte es doch meht Stärke des Geiſtes, als ſie beſaß, um Ge wohnheiten aufzugeben, deren Beibehaltung nicht jene Popularität zerſtörte, die ihr Seb lings Idol war.
PVielleicht ſind keine Charaktere in der Ge⸗ Fallſchaſt ſo geführlich, als die, welche große 3


