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konnte. Dies ſprach gewiß ſehr zu Lady D—6 Vortheil; und einige Tage nach Empſnz dieſes Briefs fragte ich ſie, ob ſie nicht ihrer Freuntit, Mrs. M— geſchrieben habe, ihr Nachricht von Verbindung zu geben?
Nein, mein Herr!“ antwortete ſie mit gebßer Geftigkeit und Entruͤſtung, doch auch zu⸗ Hleich mit vieler Verwirrung,„ich habe nicht geſchrieben, und werde nicht ſchreiben.“
„Richt? tiebe Rofabelle! unb warum nicht? fragte ihr Gemahl.
„Weit ich keine freundſchaftliche Geſinnung gegen ſie empfinds. Sie ſprach immer ſo her⸗ abſetzend von meinem armen Mann, und ich E dich, ob du die Perſon freundſchaftlich
etrachten und behändeln koͤnnteſt, die unehrer⸗ bietig und ungerecht von einer Gattin geſprochen haͤtte, die du betrauerſt?“


