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Als ſie auf dieſe Weiſe beſchäftigt war, poͤrte ſie im Nebenzimmer ein heftiges Ge⸗ räuſch, als wenn jemand gewaltſam einbräche, und beym Heffnen der Thuͤr ſab ſie ihren Gatten gegen zwey Maͤnner kämpfen. Mit
heſtigem Schreyen wollte ſie ihm zu Hulſe
eilen, fuͤhlte ſich aber gewaltſam von Je⸗ mand zuruͤckgehalten, der ohne Zweifel⸗ durch den Glanz der Uhr gereizt, zum Fenſter hereingeſtiegen war, und da ſie ihr
Geſchrey verdoppelte, empfing ſie unter
furchtbaren Fluͤchen, ſie zum Schweigen zu bringen, einen Stich mit einem Meſſer,
worauf ſie blutend, ſterbend, obwohl nicht
ohne Bewußtſeyn, zu Boden ſank. Der Rauber wollte das Werk des Todes im naͤchſten Zimmer vollziehn helfen, als der Schein des Lichts vom Kamin auf ihr Ge⸗
ſicht ſiel, indem ſie jetzt ihre ſich ſchließen⸗
ausgenommenen Palstůcher fauber zuſammen. 8


