Teil eines Werkes 
1. Theil (1816) Der Schein ist gegen sie
Entstehung
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Gebet verhoͤllen zu können. Irriges Weib! Hohn und Geringſchaͤtzung zu erwarten!

Unſer Unglück, ja ſelbſt unſrte Schande wird uns bald vergeben; unſer Glüͤck iſt's, was ſchwer zu vergeben iſt. Es war kaum

ein Auge, welches ſich nicht mit aufmuntern⸗

der Freundlichkeit gegen dieſe Dulder unver⸗ dienten Elends wandte, und bloße Bekannte ſtrebten ſie als Freunde zu begruͤßen.

Eine der Vorleſungen dieſes Tags war das fuͤnf und vierzigſte Kapitel des erſten

Buchs Moſis, und man hoͤrte die Stimme des Leſers mehrere Mal ſtocken, als er die letzten Verſe las; denn ein unterdruͤckter Seufzer der aufmerkſamen Mutter erreichte zuweilen ſein Ohr. Und als er las: Und

Iſeael fagte, es iſt genug— Joſeph, mein 3

Sohr, iſt noch am Leben— ich wil gehen und ihn ſehen, eh' ich ſterbe! da ward der