Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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und ſo bewogen werden, ſie ganz dem Rache⸗ durſte Treutlingens zu üͤberlaſſen.

In dieſem dumpfen Dahinbruͤten hatte Adel⸗ bert nicht bemerkt, wie es nach und nach fin⸗ ſterer und jetzt tiefe Nacht geworden war. Da ſtorte ihn ein ſchnelles Oeffnen der Thuͤre in ſeinen Rachegedanken. Hubert trat herein ans dem großen Gemache, in welchem noch ein Theil der Jaͤger beim truben Schein einiger Leuchten, und dem hellen Flackern des Kamin⸗ feuers, theils mit Wuͤrfelſpiel beſchaftigt. war, theils vertraulich plauderte von allerlei Bege⸗ benheiten aus ihrem wuͤſten, wilden Leben⸗ Da er die Thuͤr geoffnet ließ, ſo daß ein ſchwa⸗

cher Schein das Gemach etwas erhellte, ſo

konnte er bald Treutlingen mit uͤbereinander⸗ geſchlagenen Armen in einem Lehnſeſſel, nahe dem Fenſter ſitzen ſehen. Haſtig redete er ihn an:Kaum habt Ihr mich auf Kundſchaft geſendet, ſo kann ich Euch auch ſchon et⸗ was Wichtiges berichten. Eilet zu vechindern,

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