und ließen uns das Feld frei; o! wir haben eine prächtige Mahlzeit im Kloſter gehalten⸗
138
wobei uns der Abt bedienen mußte.— Das kam dem feiſten Dickwanſt freilich ſehr ſchwer an, aber 8 half nichts. Unſer Hoͤllenpater hat ein Moͤnchslätein zu ihm geſprochen, daß wir gelacht bis wir— h konnten.“
„Hore Victorin,“ ſagte nun Bourgine, liſtig laͤchelnd,„da hat mir Schertel geſagt, Du habeſt Dir jetzt ein gar huͤbſches Weib⸗ lein mitgebracht, und ihr in einer der Rud⸗ lacher Hutten eine Behauſung angewieſen. Du weißt, als ich die ſchmucke Buͤrgerdirne in Speier gefangen hatte, das Mädchen Dir gefiel, und wir zuſammen theilten, da ver⸗ ſprachſt Du mir in aͤhnlichem Falle ein Glei⸗ ches. Ich hatte eine große Freude als mir Schertel von der Schoͤnheit Deines Liebchens erzaͤhlte, denn beim Teufel, ich habe jetzt lange


