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die Gunſt der uͤppigen Cunigunde zu ttlangen;
und wie auf einer Verbindung mit ihr, alle meine Hoffnungen beruhen; der geſtrige Tag, Cunigundens Benehmen gegen Adelbert, hat mir große Beſorgniſſe verurſacht.— Ich mußte entweder ſuchen, ſie gegenſeitig von ein⸗ ander zu entfernen und das entſtehende Ver⸗ haͤltniß im Keime zu erſticken ſtreben, oder alle meine Hoffnungen und Plaͤne aufgeben, welches nur zugleich mit meinem Leben ge⸗ ſchehen kann und wird. Ihr wißt, daß ich nicht unerfahren bin in der Kenntniß weiblicher Her⸗ zen, und nur aus den Blicken der Weiber ziem⸗
lich gen u ſchon ihre Neigungen deuten kann.
— Fure Blicke, die Ihr heimlich auf Adel⸗ bert warfet, ſagten mir deutlich, daß Ihr dem chewaligen Keben Jungen, der in den paar Jahren ſeiner Abweſenheit zu einem ſo ſchoͤ⸗ nen, ſtattlichen, kraͤftigen Mann geworden iſ⸗
nichts als ſtt ſeid. 3


