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vietten lagen ausgebreitet da, alles deutliche Zeichen, daß
eben eine Geſellſchaft ſich von hier weg nach dem Wohn⸗ zimmer begeben hatte, wo ſie, in feſtlich geſchmückte, heiter plaudernde Gruppen vertheilt, die junge Neuvermählte erwartete, die ſich eben zur Abreiſe rüſtete. Der Bräu⸗ tigam ſtand ſchon auf dem Vorſaal und ſah nach der Uhr; er hörte ein Geflüſter von„Hut aufſetzen“ und gab ſelbſt den Befehl zum„Gepäck aufladen“, Klänge, die ihn die nächſte Zeit hindurch begleiten ſollten. Und wie leuchteten ſeine freundlichen, braunen Augen, wie ſtrahlte das ganze Geſicht von einem tief innerlichen Glücke, ſodaß er mindeſtens um zehn Jahre jünger er⸗ ſchien! Wer dachte wol daran, daß das dunkle Haar an den Schläfen ſchon etwas dünner wurde, wenn man in dieſes frohbewegte, ſchöne Männerantlitz hineinblickte? Und wenn auch dieſes Glück ihm ſpäter als gewöhnlich
aufgeblüht war, zu ſpät war es trotzdem keineswegs. Er war noch ein ganz junger Mann, ſo flüſterten wenigſtens die Brautjungfern einander zu, und ſeine alte Schweſter und ſeine beiden jugendlichen Schwäger, die John Vane eben auf dem Vorſaale umringten, waren bereit, für ihn in jedem Augenblicke durch's Feuer zu gehen, ſo liebten ſie ihn. Es iſt ein ſchönes Zeugniß für einen Mann, wenn ihm ſo die Liebe und das
Vertrauen von beiden Seiten entgegen gebracht wird. 14*


