Teil eines Werkes 
4. Band (1874)
Entstehung
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„Du ſollſt nicht ſo teufliſch grinſen, du Unthier!“ rief Plantagenet.

Der Hund warf auf die Sprecher einen unaus⸗ ſprechlich geringſchätzigen Blick und trabte von ihnen fort nach einem Stuhl am Fenſter. Wie langweilig waren doch die jungen Leute! Seine eigene Geſellſchaft war ſchließlich doch die beſte.

Nach einer Weile folgte Plantagenet dem Bei⸗ ſpiele Winks' und ſtreckte ſich behaglich aus.„Wie furchtbar langweilig iſt doch eigentlich ſo eine Hochzeit am Vormittage! Man weiß gar nichts mit den übrigen Stunden anzufangen. Ich werde noch ein Bischen aus⸗ gehen vor dem Eſſen,“ ſagte er.

„Bleib' doch lieber zu Hauſe bei dem Regen!“ bat die Mutter.„Du haſt einen ſo argen Schnupfen.“

„Ach was Schnupfen!“ ſagte der junge Mann. Der Regen und der Schnupfen ſchien ihnen Allen nicht be⸗ achtenswerth im Vergleich zu der unbehaglichen Stim⸗ mung, die durch Innocenzia's Fortgehen ſich über alle Gemüther gelagert hatte. Beſonders in Plantagenet war ein Gefühl von Weh und Schmerz wach ge⸗ worden, wie er es nie gekannt. Er hatte ja eigentlich Alles, was er wollte: Glück in ſeiner Laufbahn, behag⸗ liche Zimmer, gute Freunde, die Zukunft ſchien ihm zu lächeln, und dennoch fühlte er ſich heute herzlich un⸗