Bauer und bezahlte das jetzt angebotene.
Dienerin mit einem Vogelbauer in der Hand ein⸗ trat.
„Ein armer Junge bietet dieſes Bauer zum Kauf an“, ſagte ſie.
Oskar beſah das Bauer; es war in ſeiner Art ein Kunſtwerk, zuſammengeſetzt nur aus Röhrchen, aber hübſch und zweckmäßig gemacht. Der Preis war zehn Thaler.
„Bitte den Jüngling, zu warten, bis ich mit Eſ⸗ ſen fertig bin“, ſagte der Großhändler, der immer ein großer Freund und Beſitzer von mehreren Kanarien⸗ vögeln war.
Der Jüngling trat ein. Er war hoch aufgewach⸗ ſen, reinlich, aber ärmlich gekleidet.
„Wer hat dieſes Bauer gemacht?“ fragte Oskar und betrachtete das Geſicht des jungen Verkäufers, worin Verlegenheit, Kummer und Mangel zu leſen ſtanden.
„Mein Vater“, war die Antwort, die er mit un⸗ ſicherer Stimme gab.
„In dieſem Falle kann ich wohl einige Stücke mehr beſtellen“, nahm Oskar wieder das Wort.
Der Jüngling verbeugte ſich bejahend und der
Großhändler behandelte den Preis für zwei größere


