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auch pflegen mußte, ſo ſah ich mich genöthigt, zu Hauſe zu arbeiten, und zwar außer am Tage auch halbe Nächte, da ſonſt der Verdienſt zu dem Nothwendigſten nicht ausreichend geweſen wäre.
Ungeachtet dieſer Anſtrengungen und der Beihülfe, die unſer Sohn uns gewährte, hatten wir mit Noth vielfach zu kämpfen. Nach dem Kummer und den großen Anſtrengungen eines ganzen Jahres waren meine Kräfte erſchöpft, und als Gott ſo gnädig war, Axel endlich von ſeinem ſchweren Leiden zu befreien, war meine Geſundheit gebrochen und ich nicht mehr im Stande, mir meinen Unterhalt zu erwerben.
Während der langen Krankheit Axel's war ſeine immer wiederkehrende Klage:„O daß ich nie ein Recht gehabt hätte, über Dein Vermögen zu verfügen! Ich wäre alsdann nicht ein ſo elender Menſch gewor⸗ den, wie ich bin.“
Jahre ſind über ſein Grab dahingerollt, aber ſie haben mir nicht die Kraft verliehen, aufs neue eine unabhängige ökonomiſche Lage zu erſtreben, und ich bedarf ihrer auch nicht mehr; ich lebe jetzt glücklich und ruhig bei meinem Sohn, der ſelbſt ein Paſtorat hat und mich mit Liebe überſchüttet.
Ich danke auch Gott aus vollem Herzen dafür,


