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„Echten Rüdesheimer, meine Herren,“ ſagte er; „ich weiß, daß ich bei Ew. Gnaden Ehre damit einlegen werde.“ 5 „Wir laſſen gern jedem Menſchen Gerechtigkeit widerfahren,“ jagte der Graf,„und das ſoll auch bei Euch der Fall ſein, das heißt, wenn Ihr es ver⸗ dient. Schenken ſie ein, meine Herren, wir dürfen nicht länger ſäumen, und wollen uns bemühen, Stadt 3 Kr„g zu erreichen, wo wir gute Auſnahme finden werden.“ Die Reiſenden begannen den Wein zu koſten, 3 welcher ihnen auch vortrefflich ſchmeckte.— Es iſt ein leidlich guter Trank,“ ſagte der Graf, 6„und wir hatten es nicht erwartet, einen ſolchen in dieſer Taberne zu finden, wo man uns anfänglich mit einem Glaſe ſauern Biers zu regaliren ſuchte. Ich bitte, trinken ſie, meine Herren, damit wir weiter kommen.“ Die Gläſer klangen von Neuem und zwar ſo hell, daß dem Grafen ganz heimlich zu Muthe wurde. Auch ſeine Reiſebegleitung wurde bei jedem Glaſe ₰ lebhafter und fing an zu ſchwatzen und Witze zu machen. † „Sehen ſie ſich vor, meine Herren, und koſten ſie nicht zu viel von dem edlen Nektar,“ ſagte der Graf,„damit ſie auch feſt in ihren Sätteln ſitzen.
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