Teil eines Werkes 
1. Band (1857)
Entstehung
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Deine Rede giebt uns den Beweis, daß du nicht aufrichtig geſprochen haſt, und ich vermuthe

nicht ohne Grund, daß du mehr Wiſſenſchaft um

dieſe Sache beſitzeſt, als wir dir anfänglich zugetraut haben, ſagte der Richter.Deine Ausſage enthält nichts, und dennoch iſt ſie nöthig für uns, weil wir darin einen Faden finden, der uns der Sache näher leitet, wir dürfen denſelben nicht fallen laſſen, und müſſen dich ſo lange auf Geſtändniß ins Gefängniß bringen, bis du uns angiebſt, wer die Perſon war, welche in jener 3 zu erblicken glaubteſt.

36 ſon ins Gefaͤngniß, jammerte Blondine, obwohl ich unſchluldig bin. O mein Herr, das tönnen ſie mit guten Rechte nicht beſtimmen, fuhr ſie weinend fort;ich habe Niemandem etwas Böſes zugefügt, obgleich mich Alles ohne Liebe und Erbar⸗ men behandelt. Niemand hat ſich meiner angenommen, und wenn es geſchah, dann jagte mich mein feindliches Schickſal wieder von dannen; ſo iſt es mir bisher gegangen. Ich wurde aus dem Vater⸗Hauſe, wie ein Hund, von meiner eigenen Mutter hinaus getrie⸗ ben, und nach unſäglichen Leiden kam ich zu dem

guten Pachter, deſſen Haus ich jetzt mit dem Kerker zu vertauſchen im Begriff ſtehe. 35 Gott! dies