Ihr das Geſchenk ihrer Wilde, nun gebt mir einen Schluck Branntwein dafür.“
„Hi, hi, du kleiner Teufel!“ rief Lewin,„du biſt noch immer nicht geſcheut genug, bei all deinem ausgefeimtem Witze, du mußt dein Handwerk auf eine andere Manier betreiben; die Menſchen wollen be⸗ trogen ſein, das darfſt du niemals vergeſſen, und wenn du thuſt, was ich dir ſagen werde, dann wirſt du gewiß deine Rechnung dabei finden.“
„Nun, ſo ſagt es mir doch,“ entgegnete Lorenz, „ich werde gewiß Euern guten Rath befolgen.“
„Du mußt nicht ſo grade einhergehen,“ fuhr Lewin fort,„ſtelle dich lieber krank und lahm, krieche gebückt von einem Hauſe zum andern, und verbirg 3 deine kecke Miene unter dem Mantel der Demuth⸗
erzähle dabei den Leuten glaubhafte Geſchichten von erlittenem Unglück, von Feuer und Waſſersnoth, und wenn du es ſo machſt, dann wird deine Ernte reich⸗
1 licher ausfallen, und du wirſt von Niemandem mehr
Vorwurſe hören dürſen, wegen deines Herumtreibens.“
„Das iſt alles ganz gut,“ verſetzte Lorenz, der Teufel wird es mir glauben wyollen, d
ſind gar nicht ſo dumm, um nicht einen G
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