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„von Sr. Hoheit, unſerm erlauchten Heinrich dem Fuͤnften, den Befehl zu uͤberbringen, daß Ihr— da ſein erhabener Vater, die alte Majeſtät, in Gott vrerſchieden iſt— Ihm, ſeinem Nachfolger und recht⸗ mäßigen Thronerben, ſogleich mit Euren Ordensbru⸗ dern den Eib der Treue ſchworen, und hinfort für ihn fechten ſollt mit ritterlicher Tapferkeit in jeder Fehde!“
Siegmund.(kalt und ruhig) Enſchuldigt mich bei Eurem hohen Herrn, Herr Ritter, daß ich hierauf nicht eingehen kann mit meinen Bundesbruͤ⸗ dern. Dem alten Kaiſer, Gott verleih' ihm froͤh⸗ liche Urſtänd! war mein Wort verpfändet— der Tod hat es geloſet!— Jetzt ſoll mich Seine Hoheit ruhig abziehen laſſen in meine Heimath; fuͤr ihn kann ich nicht fechten!
Ritter. Bedenkt wohl Eure Worte! Ihr ſeid im Bann, wie uns geſtern ſchon kund geworden. Seine Hoheit vermag viel beim heiligen Vater, ein Wort von ihm—
Siegmund.(einfallend) Ich danke ſehr, will Euern Herrn nicht bemuͤhen— bin auch uͤbrigens


