blutigen Treffen, in mancher heißen Schlacht behaup⸗ tete ſie ihren lang bewährten Ruhm— doch die größere Halfte braver Streiter ward ihr auch ent⸗ riſſen durch den Tod auf dem Felde der Ehre.—
Die Fortſchritte und Stellungen von Heinrichs Heere gehören der Geſchichte an. Wir folgen un⸗ ſern Todtentittern!— Siegmund, Thurmſels, Gies⸗ heim, Benno, Männer mit dem edelſten Hetzen, voll biederer deutſcher Treue, vereinigte der Freund⸗ ſchaft heiligſtes Band. Einer fuͤr Alle— und Alle fur Einen! war der Wahlſpruch dieſer mit Löwen⸗ muth ausgeruͤſteten Krieger, deren Keiner noch je dem Feinde den Ruͤcken gekehrt hatte, Keiner ohne Narben war. Mißmuth uͤberzog dieſer Helden Stirn, als auf Befehl des Kaiſers noch zwei Fähnlein loth⸗ ringiſch Volk zu ihnen ſtießen zur Verſtärkung. Zwar erforderte es die Nothwendigkeit— den bedeutenden Verluſt an Mannſchaft ihnen wieder zu erſetzen, um
den erſten Poſten ferner behaupten zu können; doch traf richtig ein, was ſie gefuͤrchtet: die fremden Krie⸗ ger wollten ſich unter die ſtrenge deutſche Manns⸗ zucht nicht fuͤgen, es kam zu mancherlei Mißhellig⸗


