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üſſs, wie mir kund geworden, bewacht wicd, him
lich aus ſeinem Gewahrſam zu entfuͤhren!“
Welch ein angenehmer Auftrag fuͤr den treuen Burkard! Er fuͤhlte nicht die Laſt ſeiner Jahre, ritt noch bei Nacht fort, ſonder Raſt und Erquik⸗ kung, um in der Gegend von Ingelheim den Groß⸗ meiſter aufzuſuchen, ihm ſchleunigſt zu ſagen, wozu man ſie Beide auserkoren!— Wie erwuͤnſcht traf Loͤwenſtern auch zuerſt auf die Vorhut der Todten⸗ ritter, die ſich dort gelagert; etwas entfernter befan⸗ den ſich die zwei andern Abtheilungen. In gehei⸗ mer Unterredung theilte er dem Großmeiſter ſein Ge⸗ heimniß alsbald mit, und der feurige Held gab ihm freudig Wort und Handſchlag, für die Rettung ſei⸗ nes Kaiſers Leib und Leben daran zu ſezen!
Nachdem er die nöthigen Verhaltungsbefehle, waͤh⸗
rend ſeiner Abweſenheit vom Heere, an Thurmfels,
Giesheim und Benno ertheilt, war er plötzlich nebſt dem Ritter Burkard von Loͤwenſtern verſchwunden.—
Wie und auf welchem Wege ſie ihr Wagſtück bewerkſtelligten— daruͤber herrſcht ein Dunkel— daß es aber der glaͤnzendſte Erfolg gekront hatte, zeigte ſich nach etlichen Tagen ſchon. Denn—


