190 Ww dem Schloßderge von Blankenburg, war die
Stadt geſaͤubert von den Plagegäſten aus Reinſteins
Sai egab ſich am Tage des heili⸗ gen Kilian im Jahre des Herrn ein Tauſend drei Hundert und Sieben und Dreiſſig. Da nahm der Graf Albrecht die Flucht gen Ger⸗ ſtorp, um der feindlichen Uebermacht zu ent⸗ rinnen, und gegen die Nacheilenden in feſter Burg zu verwahren. Bernhard floh mit den Seinen weſtwärts hinter den Bergen hinab gen Regenſtein; Rieſenſchatten hllten das fiüch⸗ tigo Haͤuflein in den Schleier der Dämmerung, und als der Mond hinter ſchwebendem Thau⸗ gewoͤlk uͤber die Lauenburg langſam und freund⸗ lich heraufkam, ſtiegen ſie wohlbehalten auf hoher Felſenſeſte von den ſtaubbedeckten Streit⸗ en.
Den Grafen Albrecht aber verrieth der farbige Helmbuſch. Ihn kannten die Burg⸗ männer der Stadt als ihren gefaͤhrlichſten
„
X


