vorüber. Er war ja ein kluger Juͤngling, er wuͤnſchte ſich Weisheit, er wuͤnſchte ſich Tu⸗ gend, er ſehnte ſich nach einem tugendhaften
Mädchen, wie Nachabrs Minnewart; aber einen
Wunſch hegte er noch, der das Herz ihm mach⸗ tiger bewegte, als die andern alle, ein ſtets g⸗ decktes e
O des Leckermauls! werdet ihr ſagen. Aber Friedemund dachte: was fehlt mir, iſt mein Tiſchlein gedeckt, und vergaß uͤber den
duftenden Braten, die er erträͤumte, die Weis⸗ heit, die Tugend und— die ſuͤſſe, holde Min⸗
newart. Ein immer beſetztes Tiſchlein! ſprach er keck, doch ſanft erroͤthend vor Erwartung, was der Gnome beginnen wůrde ob ſeines lek⸗ kern Geſenen⸗ 1
Laͤchelnd gieng der Alte zurück in die Grotte, er trat alsbald hervor mit einem gar
ierlichen Tiſchlein von Ahornholz, doch groß.
genug, um drei Schuͤſſeln zu faſſen. Sprich
Tiſchlein, decke dich! raunte er ſüſtend dem
.


