Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 3. Band (1861)
Entstehung
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die ſie gegen ihn ausgeſtoßen, ſchienen ihn mindeſtens zu ängſtigen.

Die kann freilich in Rußland befehlen, ſagte der erſte V Riniſter jetzt, indem er mit einer ſcheuen Aengſtlichkeit die neue Freundin des Czaren in ihrer dermaligen ſeltſamen Aufgeregtheit betrachtete. Wenn die Richtung, der Rußland jetzt nothwendig entgegengeführt werden muß, eine Feindin erwerben ſollte, wie Gabriele Lapuchin iſt, deren Reize ſtärker wiegen und unbeſieglicher ſind, als alle Armeen unſerer Feinde, ſo würden wir uns lieber auf der Stelle für banquerott erklären können. Und was würde unſer Czar ſagen, wenn er erführe, welch ein bitterer Zorn heut den Liebling ſeines Herzens durchwühlt! Ei, ſo viel Vergnügen kann ihm niemals die Knierutſcherei ſei ner ganzen Familie verſchaffen, als ein einziger Leidens⸗ blick der göttlichen Gabriele werth iſt. Es muß daher natürlich ein Einſehen getroffen werden, und das rüh rende Knieſtück unterbleibt entweder, wenn Gabriele Lapuchin nicht ebenfalls daran Theil nehmen kann, oder es wird ein Plan erſonnen, wonach Gabriele ebenfalls in die Lage wird, in derſelben Soirée dankerfüllt vor dem Czaren niederknieen zu dürfen.

Besborodko knipſte bei dieſen Worten ganz ver