Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 2. Band (1861)
Entstehung
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der mit ſeinen wilden, verſtörten und grauſamen Augen ſtets an die beiſpielloſen Erfolge und Schreckniſſe ſeiner Schlachten zu erinnern ſchien und deſſen wuth⸗ ſchäumender und entſetzlicher Mund jeden Augenblick an die Morde gemahnte, welche er damals über die Bewohner von Prag verhängt. Und zugleich ſchien er auch jetzt, indem er eine Anrede des Czaren er⸗ wartete, wieder der alte, unaufhörliche Luſtigmacher zu ſein, wie er oft, mit jener närriſchen, faſt glück⸗ lichen Miene, auf die Straßen von Petersburg hin⸗ ausging und ſich in einen Haufen wilder Straßen⸗ jungen ſtürzte, unter welche er einige Hände voll Aepfel warf, um dieſelben danach unter einander zum Prügeln zu bringen.„Ich bin Souvarow! ich bin Souvarow!“ pflegte er dann mitten unter den Jungen mit einer eben ſo luſtigen als fürchterlichen Stimme zu rufen, und faſt ſchien er im Begriff, denſelben, ge⸗ wiſſermaßen nothgedrungenen Ausruf auch in dieſem Augenblick wieder anzuſtimmen, denn der Czar hatte ihn noch immer nicht angeredet und betrachtete in einem ſtillen, dumpfen Hinſtarren das ihm niemals angenehm geweſene Geſicht des Marſchalls Sou⸗ varow.

Die Mienen Souvarows verzerrten ſich unheim— 14*