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zier dieſe neue Militair-Kleidung auf ſeine Koſten
anſchaffen mußte, ſo war ſchon dadurch ein gewiſſer
Aufenthalt entſtanden, denn es mußten bereits bedeu⸗ tend erhöhte Summen für die raſche Anfertigung dieſer Uniform gezahlt werden, da alle Schneider der Haupt⸗ ſtadt damit beſchäftigt waren und hundert Rubel min⸗ deſtens gezahlt werden mußten, wenn man in einigen Stunden den neuen, ſo ſtark wirkenden Talisman über ſeinen Leib ziehen wollte. Denn Jeder, der ſich dem Czaren darin zuerſt und auf eine recht wirkſame Art bei der Wachtparade vorſtellen konnte, durfte gewiß ſein, in dieſer neuen Form zugleich eine Beförderung oder ein Ordenskreuz von dem jedesmal überraſcht und freudig lächelnden Paul zu empfangen. Auf der andern Seite hatten alte Generäle, wie Meyendorf, die übelſte Begeg⸗ nung des Czaren erfahren, wenn ſie ſich dennoch in der alten Uniform vor ihm zu zeigen gewagt. Der viel⸗ verdiente Meyendorf, der General der Cavallerie, hatte einen Courier von Paul empfangen, und hatte ſich in dem Eifer, raſch zu gehorchen, dem Czaren auf der Parade in ſeiner alten Uniform vorgeſtellt, was den fürchterlichſten Eindruck auf Paul machte, der den alten Offizier ſofort ſeiner Würden entkleidete, ihn ſchmähend einen„Soldaten Potemkins“ nannte und ihn


