eine Geſtalt zu erkennen, die ihm auffiel, und die ihm ein beſonderes Intereſſe zu erregen ſchien.
Plötzlich ſagte er zur Großfürſtin, die in dieſer ſeltſamen Situation ängſtlich und unruhig geworden war und ſeinen Blicken nach allen Seiten hin folgte: Sehen Sie einmal dorthin, Großfürſtin, erblicken Sie nicht an jener Straßenecke den ſeltſamen Menſchen, den Jwan Paulowitſch Koutaitzow, den wir einſt aus unſerer Nähe verbannten, und der ſeitdem unſeren Blicken gänzlich entſchwand, den wir ſeit vielen Jahren nicht geſehen haben? Ja, wahrhaftig, das iſt Jwan Paulowitſch Koutaitzow, und ganz derſelbe, wie ehe⸗ mals. Mit was für Luchsaugen und Schlangenwin⸗ dungen der Burſch ſich dort unter dem Volke umher⸗ treibt! Ich fühle, daß ich ihm längſt vergeben habe, denn es freut mich wirklich, dieſes längſt vermißte Kerlchen einmal wieder vor Augen zu ſehen. Er würde mir jetzt gewiß ganz genau ſagen können, was vorgeht, und das wäre die beſte Art, aus dieſem Volkswirrwarr um uns her klug zu werden. Erlauben Sie wohl, Frau Großfürſtin, daß ich den Jwan Pau⸗
lowitſch Koutaitzow zu mir herein in den Wagen rufe?
Maria Feodorowna bat mit liebenswürdigem Eifer, dies ja nicht unterlaſſen zu wollen, aber der Groffürſt


