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0 und wir werden die hohe große Frau nicht mehr lebend in Petersburg antreffen. Sie werden es ſehen, Großfürſtin. Man ahnt es immer vorher, wenn etwas Ungeheueres geſchehen ſoll.
Der Groffürſtin ſtürzten die Thränen aus den Augen und ſie verbarg ihr bleich gewordenes Geſicht in den Händen. Paul trieb den Kutſcher zu immer größerer Eile an und befahl ihm unter den ſchrecklich⸗ ſten Drohungen, die Pferde ſo lange zu prügeln, bis ſie todt an den Thoren von Petersburg niedergeſtürzt ſeien.
Endlich war man in Petersburg angelangt, obwohl der Großfürſt, dem die Pferde längſt leid gethan, zu⸗ letzt noch ein gutes Wort für ſie eingelegt hatte.
Als der Wagen durch das Stadtthor einfuhr, ver⸗ nahm der Großfürſt in dieſem Augenblick, daß alle Glocken in Petersburg läuteten, und zwar mit einem feſtlichen Klang, den man nicht vereinbar mit den Nachrichten halten konnte, welche noch vor Kurzem über das ſchlimme und hoffnungsloſe Befinden der Czarin ſich verbreitet hatten.
Paul ließ, im höchſten Grade verwundert und überraſcht, am Thore halten, und betrachtete ſich, zu⸗ rückgelehnt in den Wagen, die gewaltig anſchwellenden


