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obwohl der Regen mit immer heftigerm Ungeſtüm auf ſie eindrang und ſie in der zunehmenden Näſſe ſich keineswegs behaglich zu befinden ſchien.
Höre jetzt zu, Lindener, begann der Großfürſt nun, indem er ſeinen preußiſchen Major zu ſich heranrief: wir wollen heut ein kleines ſtrategiſches Meiſterwerk machen. Siehſt Du dort die Ruinen des alten, von Holz gebauten Schloſſes, welche hinter dem See mit⸗ ten aus dem Walde hervorragen? Das alte ſeltſame Trümmerwerk hält ſich kaum noch zuſammen, und Du ſollſt es heut mit einer ganz regelmäßigen ſtrategiſchen Bewegung zu erobern ſuchen. Ich und die Groß⸗ fürſtin, wir Beide werden es vertheidigen. An der alten Schloßruine oben klebt noch, einem Storchneſt ähnlich, ein offener Thurm, welchen die Großfürſtin beſteigen wird, um ſich in demſelben aufzuſtellen und Euch, die Ihr das Schloß angreifen und nehmen ſollt, zum Jalon oder zum Angriffspunkt zu dienen. Ich werde den Ort vertheidigen, Lindener, und nur um Dich recht anzuſpornen(denn Du ſollſt Dich heut auf den Gipfel Deiner Reputation bei mir ſchwingen) will ich Dir ſagen, daß ich meine Vertheidigung der Ruine auf das Kunſtgerechteſte und Gelehrteſte einrichten werde und einen ganz famoſen Vertheidigungsplan in


