Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Czar Paul und sein Volk ; 1. Band (1861)
Entstehung
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Dicht neben dem Schloß lief eine bedeckte Terraſſe hin, welche zugleich die Annehmlichkeit gewährte, von ihr aus die ganze Umgegend zu überſchauen und Alles zu bemerken, was ſich ſchon aus weiter Entfernung her dem Schloſſe annähern wollte. Dieſe Terraſſe war ein Lieblings⸗Aufenthalt des Großfürſten gewor⸗ den, und er hielt ſich dort oft viele Stunden des Ta ges auf, die er damit zubrachte, in die Ferne zu ſtar ren, oder die Schildwachen zu beobachten, welche er drüben an dem Rand des Waldes entlang in einem weiten Umkreiſe aufgeſtellt hatte, und die bei jedem fremdartigen Gegenſtande, den ſie gewahr wurden, mit lauter Stimme anrufen mußten. Zuweilen be⸗ waffnete er auch ſein Ange mit einer Brille, um die entfernteren Punkte der Umgegend deſto genauer zu erſpähen und jede Bewegung, die auf den ausgeſtellten Poſten ſich zeigte, auf der Stelle richtig zu beur theilen.

Heut, an einem ſchönen warmen Herbſttage, der zu dem gewöhnlichen Ausfluge in den Wald einlud, war Paul ſchon ſeit einiger Zeit mit allen Zeichen einer großen Ungeduld auf der Terraſſe auf und nieder gegangen. Denn bei ſeiner außerordentlichen Pünkt lichkeit begann es ihn zu verdrießen, daß die Stunde,