Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Der Großfürst ; 1. Band (1861)
Entstehung
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Razumovski, mit einem Ton, deſſen inniger Accent be⸗ wies, wie groß ſeine perſönliche Hingebung für die Prinzeſſin war, und wie er durch das Recht, welches ihm Natalie verſtattete, ihr Rathgeber und leitender Freund auf der ſchlüpfrigen Bahn dieſes Hofes zu ſein, be⸗ reits eine gewiſſe Sicherheit in der Begegnung mit ihr gewonnen hatte.

Er deutete jetzt mit ſeinen ernſten, feurigen Augen auf das Glasfenſter, durch welches man den ganzen

Saal überblicken konnte. Man ſah die Czarin in

einem äußerſt lebhaften Geſpräch mit dem Grafen Panin, mit dem ſie niemals etwas Anderes als Po⸗ litik zu ſprechen pflegte. Bei der peinlichen Umſtänd⸗ lichkeit Panin's, der in ſeinen weitſchweifigen diplo⸗ matiſchen Falten die Czarin gefeſſelt hielt, war es vorauszuſehn, daß dies Geſpräch nicht ſo bald beendet ſein werde, und da zugleich Kathatina ſelbſt äußerſt lebhaft ſprach, war alles Andere, was im Saal um ſie her vorging, von ihr unbeachtet geblieben.

Es wird dort in dieſem Augenblick etwas ganz Neues beſprochen! ſagte Graf Razumovski leiſe zur Großfürſtin, indem er mit ſeinen großen ernſten Augen auf die Gruppe der Czarin im Saal hinüberdeutete. Die Czarin offenbart ihrem Staatsminiſter den Plan,

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