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denen Potemkin's wieder begegneten, ſchien Katharina in Gefahr, von Neuem ihre ſichere Haltung zu ver⸗ lieren.
Potemkin ſchien ſichtlich bemüht, fernere Ausbrüche ſeiner Wuth gegen den Feldmarſchall Grafen Roman⸗
zow in ſich zu bekämpfen und zurückzudrängen. In
dieſem Augenblick wurde durch den dienſtthuenden Kam⸗ merherrn der Czarin gemeldet, daß der Graf Romanzow draußen im Vorſaal erſchienen ſei und den gnädigſten Befehlen der Czarin entgegen harre.
Katharina befahl, ihn ſofort eintreten zu laſſen.
Im ganzen Saal gab ſich ein unwillkürliches Flü⸗ ſtern der Verwunderung, faſt ein Ausruf des Erſtaunens, zu erkennen, als der greiſe Graf Romanzow jetzt durch die geöffneten Flügelthüren hereinſchritt und in ſteifer militairiſcher Haltung, jedoch mit der Würde und Ruhe, die ihm eigen waren, der Czarin ſich näherte. Nicht die glänzende Feldmarſchall⸗Uniform war es, welche, wie ſonſt, die kleine gedrungene Geſtalt des tapfern Generals umfloß. Der Graf Romanzow Sadunaskoi war heut, am Tage der großen Nationalfeier in Mos⸗ kau, in der Uniform des gemeinen Soldaten vor der gnadenvollen Czarin erſchienen. Selbſt alle ſeine Orden hatte er abgelegt, jeden Schmuck und jedes Triumph⸗
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