ward, verletzt werden konnte,„o, Penelope, glaubſt Du nicht, daß es recht wäre? Papa braucht nicht— Niemand braucht mich, und wenn auch—
Ich ſchwieg.
Penelope ſagte nichbennich⸗
„Der Mann wird Vater und Mutter verlaſſen und wird ſeinem Weibe anhangen.“
„Und ebenſo wird das Weib dem Manne an⸗ hangen. Ich will meinen Vater um ſeine Zuſtim⸗ mung bitten, daß ich mit Max nach Canada gehe.“
„Ha, das kommt aber ein wenig plötzlich, Kind!“
Und an ihrem ſchmerzlichen Zuſammenfahren errieth ich, wie unwahr ich geſprochen und wie ſehr ich meine Schweſter verletzt haben mußte, als ich ſagte, es„brauche mich Niemand“ daheim.
Daheim, wo ich ſeit beinahe ſiebenundzwanzig Jahren gelebt, die jetzt alle ſo glückliche Jahre ge⸗ weſen zu ſein ſcheinen.„Gott thue mir eben ſo und noch mehr,“ wie die alten Hebräer zu ſagen pflegten, wenn ich jemals Rockmount vergeſſe, die friedliche Heimath meiner Mädchenjahre.
Es ſah ſo ſchön aus an dieſem Abende, mit dem Colorit des Sonnenuntergangs auf den alten Mauern und dem Terraſſengange, wo Papa auf⸗ und abſchritt, baarhäuptig, während das roſige Licht wie ein Hei⸗


