Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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nun doch noch fortmüßte und Niemanden bei ihm zurückließe, der ihn glücklich machen könnte?

Und dann erfuhr ich, wie koſtbar das Leben geworden war, und ſchmeckte in gewiſſem Grade, was man unter der Bitterkeit des Todes verſteht.

Aber es blieb nicht ſo. Und nun weiß ich, daß unſere Liebe heilig iſt, denn ich kann weder an ſeinen, noch an meinen Abſchied von der Erde ohne Angſt oder Verzweiflung denken, und ich weiß auch, daß ſelbſt der Tod Max und mich nicht trennen kann.

Der Montag kam. Ich befand mich wirklich beſſer und ging mit Miſtreß Granton den ganzen Vormittag im Hauſe herum. Sie fragte mich, zu welcher Stunde Doctor Urquhart geſagt hätte, daß er hier ſein würde, und that dann noch verſchiedene andere Fragen in Bezug auf ihn.

Alle dieſe Fragen beantwortete ich ohne Ver⸗ wirrung oder Zögern. Es war, als gehörte ich ihm ſchon ſeit langer Zeit an. Als er aber endlich wirklich die Klingel zog, da ſtrömte alles Blut nach meinem Herzen und dann wieder in mein Geſicht zurück, und Miſtreß Granton ſah es.

Was ſollte ich thun? Sollte ich ihr Sand in die ſcharfen gutmüthigen Augen zu ſtreuen verſuchen oder eine Lüge ſagen, als wenn ich mich ſeiner oder