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auf Deine ſchweigſame, geduldige Weiſe, krank oder geſund, froh oder betrübt, gehen laſſen, bis Du plötzlich niederſänkeſt, und dann würden ſie ſich er⸗ ſtaunt herumdrehen und ausrufen:„In der That, warum hat ſie nicht geſagt, daß ſie krank ſei! Wer konnte wiſſen, daß ihr Etwas fehle?“
Und ich— ich, der ich jede Veränderung in Deinem kleinen Geſichte, jede Laune Deines ſeltſamen veränderlichen Gemüths kenne— ich habe Dich allein gelaſſen und mich geſcheu't, Dir meine Hülfe zu bringen! Feigling, der ich war!
Ich begab mich ſofort nach Rockmount, erfuhr aber von dem Gärtner, daß Dein Vater und Deine Schweſter ausgegangen wären und daß Miß Dora krank ſei und das Zimmer hüte. Deßhalb wartete ich und trieb mich über eine Stunde lang auf der Straße herum, bis mir endlich einfiel, in dem Cedern⸗ hauſe nähere Auskunft zu ſuchen.
Miſtreß Granton freuete ſich ſehr, mich zu ſehen. Sie erzählte mir die ganze Geſchichte von der Ab⸗ reiſe ihres Sohnes— weiches Herz! Du haſt ſein Geheimniß bewahrt, und als ich ſie fragte, ob ſie Dich in der letzten Zeit geſehen, ergoß ſie ihre Be⸗ ſorgniſſe um Dich in einem förmlichen Strome.
Es muß Etwas für Dich gethan werden, etwas Schnelles und Entſchloſſenes. Mögen Alle denken
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