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Ich ſagte, ich ſei davon überzeugt und es ſei eine Wohlthat, je älter man würde, deſto mehr zu finden, wie viel Glück das Leben in ſich ſchließt.
„Glauben Sie das wirklich?“
„Glauben Sie es nicht?“
„O ja, aber nicht gerade in Ihrem Sinne. Bedenken Sie, Miß Theodora, die Menſchen betrach⸗ ten das Leben von einer andern Seite mit fünfund⸗ zwanzig Jahren, und von einer andern—“
„Mit vierzig, das weiß ich.“
„Daß ich vierzig Jahre alt bin? Noch nicht ganz bin ich es. Ohne Zweifel erſcheint Ihnen dies als ein ſchauerliches Alter.“
Ich ſagte, für ein Weib ſei es dies vielleicht, für einen Mann aber nicht mehr als die Blüthe des Lebens, wo er noch viele Jahre der Arbeit und des Genuſſes vor ſich habe.
„Ja, denn Arbeit heißt Genuß, der einzige Genuß, der jemals befriedigt.“
Er ſtand da und ſchaute über das Moorland hinüber— über mein Moorland, welches ſich heute für uns mit ſeinem ſchönſten Lächeln geſchmückt zu haben ſchien— ja, obſchon das Haidekraut braun war und die Ginſterbüſche ihr Gold verloren hatten. So lange es aber freie Luft, Sonnenſchein und Himmel giebt, kann die Schönheit niemals von


