Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Briefes und der Ausſicht, Francis in acht Tagen zu ſehen. Er kommt natürlich zu unſerer Hochzeit. Der arme Schelm, wie ſchade, daß wir nicht zwei Hoch⸗ zeiten anſtatt einer feiern können! es iſt hart für ihn, blos ein Hochzeitsgaſt, und für Penelope, blos Brautjungfer zu ſein. Doch ich höre auf, ſelbſt über Francis und Penelope zu ſpotten.

Ich ſelbſt, in meinem kleinen niedrigen Arm⸗ ſtuhl auf der rechten Ecke des Heerdteppichs, fühlte mich vollkommen glücklich. Iſt es der Contraſt zwiſchen dieſem Leben und dem der Einſamkeit, von welchem ich erſt kürzlich Kenntniß erlangt, was mir mein häusliches Leben ſo viel ſüßer macht als es ſonſt zu ſein pflegte?

Die Herren begannen mit einander über den Unterſchied zwiſchen dieſer ſtillen Scene und der im November vorigen Jahres zu ſprechen, wo, nachdem Sebaſtopol genommen war, die Armee ſich anſchickte, den Winter müſſig und ſo fröhlich äls möglich zuzu⸗ bringen.

Und dann kam Doctor Urquhart auf den vorigen Winter, die furchtbare Zeit, zu ſprechen, deren Jammer und Elend das engliſche Herz daheim erreicht und gerührt hatte. Und dennoch, wie Doctor Urquhart ſagte, ſolches Elend ſcheint oft die