Teil eines Werkes 
2. Band (1861)
Entstehung
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Sie ſind ſehr freundlich und ich danke Ihnen.

Nach einer kurzen Pauſe nahm ich den Gegen⸗ ſtund des anfänglichen Geſprächs wieder auf und gab ihm den Wunſch zu erkennen, daß er verſprechen möchte, was Auguſtus und Liſabel und wir Alle wünſchten. Er ſchwieg einen Augenblick und ſagte dann in entſchiedenem Tone:

Ich werde kommen.

Das iſt recht. Ich weiß, daß wir uns ſtets auf Doctor Urquhart's Wort verlaſſen können.

War meine Freude allzudreiſt? Ließ ſich erwar⸗ ten, daß er ſie falſch deuten würde?

Nein, dazu iſt er zu ſcharfblickend, zu beſcheiden, zu klug. Ihm gegenüber fühle ich ſtets, daß ich mir über das, was ich thue oder ſage, keine Sorge zu machen brauche, dafern es nur wahr und aufrichtig iſt. Mag es ſein, was es wolle, ſo weiß ich, daß er es unparteiiſch beurtheilt. Und wenn er es nicht thäte, warum ſollte ich mich weiter daran kehren?

Doch ja, ich würde mich daran kehren. Ich habe ihn gern ich habe ihn ſehr gern. Es wäre mir ein großer Troſt, ihn zum Freunde zu haben

zu meinem vertrauteſten Freunde. In gewiſſem

Grade betrachtet er mich auch als ſeine Freundin.

Heute zum Beiſpiel erzählte er mir über ſeine eigene