daſſelbe Geſicht, welches ich zuerſt auf dem Balle bei Grantons ſah, und es iſt mir angenehm, zu denken, daß ich in Folge einer oder der andern ſeltſamen Sympathie angenehm bin, wie ich nur Wenigen bin— ach, leider ſehr Wenigen!
I„ch weiß, wenn die Leute mich nicht gern haben— ich fühle es ſchmerzlich. Ich fühle auch mit einem gewiſſen Grade träger Geduld, wenn ſie einfach gleichgültig gegen mich ſind. Ohne Zweifel haben ſie in beiden Fällen Recht; ich tadele deßwegen Riemanden, auch mich ſelbſt nicht. Ich führe blos eine Thatſache an. Solchen Leuten gegenüber kann ich aber nicht mehr mein natürliches Ich ſein, eben ſo wenig als ich barfuß und barhäuptig in unſern Nordwinden und unſerm Moorlandſchnee herum⸗ laufen kann.
Wenn aber ein wenig Sonnenſchein kommt,
dann wird mein Herz dadurch erwärmt, es ſonnt ſich darin und tanzt wie das einfältigſte junge Lamm, welches jemals auf einer Schlüſſelblumenwieſe herum⸗ hüpfte.
Ich bin nicht allzubeſcheiden und gebe mich auch nie dafür aus. Ich fühle, daß Etwas in mir liegt, was Werth hat, wofür ich aber noch keine Anerkennung gefunden. Man gebe mir, was ich dafür fordern kann, den vollen, ehrlichen Preis, und


