Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Norton Bury ſchien anf den Beinen, und die Hälfte davon begrüßte meinen Begleiter, bis ich nicht umhin konnte, ihm meine Freude auszuſprechen. daß ſich ſeine Bekanntſchaften ſo ausgebreitet hätten.

Unter den Letzteren befand ſich eine ältliche Dame, die uns bald einholte und ſo nett und zierlich wie eine alte Jungfer, aber ſo heiter und hell aus⸗ ſah wie eine glückliche alte Frau. Ich erkannte gleich, wer es war, Mrß. Jeſhop, unſeres guten Doctors neue Frau und alte Liebe, die er kürzlich erſt, zur allgemeinen Verwunderung und Neugierde von Norton Bury, heimgeführt hatte.

Sie ſcheint Sie beſonders gern zu mögen? frug ih. als ſie nach einer freundſchaftlichen Be⸗ grüßung, die John ſehr höflich erwiderte, ſchnell weiter ging.

Sie waren Beide ſehr freundlich für mich, als ich vor vier Wochen in London war; ich dächte auch, ich hätte mit Ihnen darüber geſprochen.

Dieſe Londoner Reiſe war allerdings einer. der

Gegenſtände, über die er mir überhaupt nie Ctwaa

mitgetheilt hatte, denn er war auf eine faſt peinliche Weiſe ſchweigſam geworden, und ich wagte auch nicht ein Schweigen zu brechen, unter deſſen Schutze die tiefe Wunde ſanft ausblutete, die ſo leicht von Neuem wieder gereizt werden konnte. Und unſere