Teil eines Werkes 
4. Band (1860)
Entstehung
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ſoll nach Hauſe kommen wann und wie ich will. Nun wohl, ich will von dieſer gütigen Erlaubniß Gebrauch machen.

Ihre Augen glüh'ten mit einem Unheil verkün⸗ denden Feuer, und ihre Wangen brannten.

Mrß. Halifax, ich werde noch für einige Stun⸗ den Ihre Gaſtfreundſchaft in Anſpruch nehmen müſſen. Können Sie einen Brief für mich fort⸗ ſchicken?

An Ihren Mann? gewiß.

An meinen Mann? Niemals! Ja, an meinen Mann! Der erſte Satz verrieth eine furchtbare Verachtung der andere klang weicher und beinahe verzweiflungsvoll.Sagen Sie mir ſelbſt, Urſula, woran erkennen wir einen Mann, einen Gatten? an ſeiner Rohheit und Tyrannei? der Tyrannei, die das Geſetz geſtattet oder an ſeiner Güte, ſeinem Mitgefühl, ſeiner Hingebung, an Allem, was das Leben verſchönt, an Allem, was uns Freude bringt Glück und in Sünde endigt.

Die Worte erklangen ſo leiſe, daß ſie erſchreckend zuſammenfuhr, als ob das eigene Gewiſſen es ge⸗ flüſtert habe das Gewiſſen, das allein ihre Pläne und Wünſche kannte.

John näherte ſich ihr; er ſprach ernſt, aber nicht unfreundlich: