ſtände gemacht wurden. Wir hatten wenig Gerichte, aber feine ſchneeweiße Tiſch⸗Gedecke und hübſches Porcellain, und da von der einen Seite des Zimmers durch die offenen Fenſter die Wohlgerüche des Blumen⸗ gartens hereindrangen und die grünen Zweige der ulme von der andern Seite ſpielten, ſo war es, als ob wir im Freien äßen. Die Knaben waren alle um Lady Caroline in einem kleinen Kabinet vor dem Eßzimmer verſammelt, wo ſie ihre Stunden hatten; Muriel ſaß wie gewöhnlich noch vor der Thür, mit einer ihrer Tauben ſpielend, die ſich gewöhnt hatte, ihr entweder auf Schulter oder Hand zu ſitzen, als ich ſie leiſe vor ſich hin ſagen hörte:
„Vater kommt.“
„Wo, mein Liebling?“
„Von der Straße her; nun kommt er auf den Kies⸗Weg. Gewiß pflückt er von dem ſchönen Jasmin, der an dem Brunnen ſteht. Nun fliege fort, kleine Taube, Vater iſt da!“
Und im nächſten Augenblicke erſcholl ein all⸗ gemeiner Ruf unter den Kindern:„Vater iſt da!“
Er ſtand an der Hausthür, hob Eines nach dem Andern zu ſich auf, hatte für Jedes ein gutes Wort und einen Kuß, dieſer zärtliche, liebevolle Vater!


