mußten, wo denn Edwin's Tauben und Muriel's Lachtauben, ja ſelbſt zuweilen eine ernſthafte Henne uns durch die offene Thür beſuchte. Ob unſer geiſti⸗ ges und leibliches Vermögen ſich eben ſo ausbreitete und entwickelte, wie die Kinder in dieſer Atmoſphäre der allgemeinen Güte und Liebe, kann ich nicht mit Beſtimmtheit ſagen, aber ſo viel iſt gewiß, daß kein Unglück für uns aus einem Syſteme entſprang, das bei der großen Raum⸗Beſchränkung während der erſten Jahre in Longfield eine Nothwendigkeit für uns ward, und das in„Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit“ beſtand.
Dieſe Worte, die ſo viel Wahres und Schönes enthalten und nur durch eine falſche Auslegung ihren Sinn verloren haben, fingen damals bereits an, in Europa zu verklingen, um dem ebenfalls unrichtig aufgefaßten Schrei Cloire! Gloire! Platz zu machen. Sie erinnern mich aber an eine Begebenheit, die, wie ich glaube, zuerſt die ſüße, wohlthuende Gleich⸗ mäßigkeit unſeres Lebens unterbrach.
Es war an einem ſchönen September⸗Morgen, als Mrß. Halifax mit mir und den Kindern hinunter nach dem Fluſſe gegangen war, wo wir Pläne zu einer Brücke über das Waſſer und zu einem Stalle für John's Pferd machten,— die Mutter hatte immer noch auf die grauen Ponies verzichtet. Denn


