Teil eines Werkes 
5. Band (1860)
Entstehung
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vielleicht aber warf er ſich auch ſeine eigene Verblen⸗ dung oder den Mangel an väterlicher Sorgfalt vor, indem er die jungen Leute immer zuſammen ver⸗ kehren ließ. Indeſſen war John nicht der Mann, über unvermeidliche Dinge zu klagen, oder durch einen übertriebenen Tadel der eigenen mangelnden Vorſicht, einen Zweifel an der göttlichen Vorſehung an den Tag zu legen.

Liebe! ſagte er,ich flrchte wir haben Beide zu ängſtlich den Deus ex machina mit unſern Kindern geſpielt, und darüber vergeſſen, in weſſen Händen ſowohl das Heirathen, wie der Weg des ehelichen Lebens liegt, der entweder ein Lebenskreuz oder eine Lebenskrone bringt. Sorgen kommen, ohne daß wir es vorherſehen. Wir können nur verſuchen, den Weg zu erkennen und, ihn findend, darauf zu wandeln. 6

Urſula pflichtete ihm bei, wenn auch mit ſchwerem Herzen, aber ſie gab ihm Recht, heute, wie in ihren jungen Jahren, überzeugt, daß ihres Mannes Wille immer der weiſeſte und beſte ſei.

Mit wenigen Worten theilte er ihr Alles mit, was Edwin an dieſem Tage ſeinem Vater bekannt hatte; wie er und ſie ſich durch das Zuſammenleben lieb gewannen, was man ja oft bei jungen Leuten ſteht, die ein Paar werden, während Niemand glaubt,