nen⸗Untergange mit einer häuslichen Scene. Die Mutter ſaß an ihrem kleinen Tiſche, auf dem der hohe ſilberne Leuchter ſtand, der ein ſanftes Licht auf ihren Arbeitskorb, der niemals leer war, und auf die fleißigen Hände warf, die nie müſſig blieben. Der Vater neben ihr, denn er war ſeiner alten Ge⸗ wohnheit treu geblieben, ſich immer in ihrer Rähe zu halten, ſelbſt jetzt, wo er ſich die Bequemlichkeit eines Mannes im mittlern Alter geſtattete und einen Armſtuhl und Zeitungen erlaubte So ſaß er auch heute zuweilen laut vorleſend, zuweilen ſprechend, zuweilen ſie aber auch müſſig mit liebenden Augen betrachtend, die noch immer in der alternden Frau Schönheiten entdeckten. Das junge Volk zerſtreute ſich in verſchiedene Winkel des Zimmers; Guy und Walther an dem un⸗ verhangenen Fenſter, es war unſere Gewohnheit, das gaſtliche Licht nie zu verbergen, beobachteten den Mond, und wetteten mit halber Stimme, in wie vielen Minuten ſie über die Eiche klettern, oder auf die Spitze des Baumberges gelangen könnten. Ed⸗ win ſaß mit hochgezogenen Schultern und las eifrig, während ſeine Finger die ſtarken Haare emporſtrichen, und ſo ſeine breite, im Knochenbau ſehr ausgeprägte Stirn zeigten, auf der, wie Maud verſicherte, ſich ſchon die Runzeln des Alters bildeten. Dieſe kleine Miß
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