Teil eines Werkes 
6. Band (1860)
Entstehung
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dieſer ſeine Ankunft, ſo wie ihren Fehlgriff zu er⸗ zählen, indem ſie ihn für Guy hielt, und ſchien ganz

Ich kam in das Wohnzimmer und ſaß dort, die ſonnenhellen Hochzeits⸗Anzüge und Hochzeits⸗ Geſichter betrachtend, alle ſo hell und glücklich wie ſie nur ſein konnten, das der Mutter mit inbegriffen, wenn auch für einige kurze Augenblicke ein Schatten darüber hinflog, als man die Ankunft des Poſtboten wahrnahm; doch beruhigte ſie ſich ſelbſt ſogleich, daß es höchſt unwahrſcheinlich ſei, Guy werde ſchreiben, da ſie ihm geſagt habe, es ſei nicht mehr nöthig.

So ſtand ſie denn zufrieden vor mir, die weiten

Falten ihres ſchönen Shawls glättend, den Guy ihr mit der Bitte geſchenkt hatte, ihn heute zu tragen. Dieſer im Verein mit ſeiner zärtlichen Erinnerung ſchien ihr beinahe ſo wohl zu thun als die ſichtbare Gegenwart ihres Sohnes, ihres Knaben, den ſie morgen ſicher erwartete.

John, wie leiſe kommſt Du herein! Und Lord Ravenel! Er weiß es wohl, wie gern er bei uns geſehen iſt. Dürfen wir ihn heute als einen der Unfrigen betrachten und ihn als Zeugen von Edwin's Trauung mit uns zur Kirche führen?

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