Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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würde es für ſie jetzt thun. Aber was nicht iſt, iſt nicht. Würdeſt Du Dich betrüben, mein Sohn, einſt nach meinem Tode etwas weniger zu haben?

Vater!

Nun wohl; dann will ich in einigen Tagen anfangen, meinen Weizen zu verkaufen, was mir der Junge ſchon lange gerathen, ja, um was er mich gebeten hat. Er iſt klug und ich werde alt. Er mag Recht haben.

Wer, Vater? frug ich ſcheinbar ungewiß.

Du kennſt ihn genugſam, John Halifax.

Ich glaubte, es ſei das Beſte, Nichts mehr zu ſagen. Aber ich gab die Hoffnung nicht auf, jetzt meinen Vater mehr und mehr zu erweichen.

Am Montag Morgen ging mein Vater wie ge⸗ wöhnlich in die Lohgerberei. Ich blieb in meinem Schlafzimmer, das nach dem Garten hinaus lag, und von wo ich Nichts ſah als die Bewegung der Bäume und das Hüpfen der Vögel auf dem großen Grasplatze, Nichts hörte als den ſanften Klang der Abteiglocken, die Stunde für Stunde ſchlugen. Was in der Welt, in der Stadt, ja ſelbſt in den nächſten Straßen vorging, lag für mich ſo fern wie ein Traum.

Zur Mittagszeit ſtand ich auf und ging hinunter, um meinen Vater zu erwarten; ich ſaß eine, zwei,

John Halifax. I. 12