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ſchaden, wenn auch mein Vater von guter Herkunft war!“
„Und Ihre Rutter? 2
Er wandte ſich plötzlich ab, ſeine Wangen glühten und ſeine Lippen zitterten:„Sie iſt todt!“ ſagte er.—„Ich höre nicht gern, daß Fremde von meiner Mutter reden.“
Ich bat ihn um Verzeihung. Es war klar, daß er ſie geliebt und tief betrauert hatte, ja, daß die Verhältniſſe ſeine ruhigen Kindesgefühle in eine männliche Verſchloſſenheit verwandelt hatten, und er verbarg, wo er liebte und wen er betrauerte.— Wenige Secunden darauf fügte ich Etwas hinzu, was den Wunſch ausſprach, daß wir uns nicht fremd bleiben möchten.
„Wirklich?“— Des Knaben halb erſtauntes, halb dankbares Lächeln drang mir zum Herzen.
„Sind Sie öfter auf dem Lande geweſen?“
„Die letzten drei Jahre beſonders viel, gerade wo ich am ſchnellſten Arbeit fand, bei der Hopfen⸗ oder Aepfelernte oder auch als Schnitter. Nur dieſen Sommer nicht, da hatte ich den Typhus und konnte nicht arbeiten.“
„Aber wo waren Sie denn da?“ „Ich lag in einer Scheune, bis ich beſſer ward.
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