Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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wohin er galoppirte oder wem er dadurch ſchadete. Wie groß und ſtark ſind Sie! fuhr ich fort.

Bin ich dase Nun wohl, ich werde meine Kräfte ſchon gebrauchen müſſen.

Wozu?

Um mir mein Brot zu erwerben!

Er hob ſeine breiten Schultern und ſetzte ſeinen Fuß feſter auf das Steinpflaſter, als ob er wiſſe, daß die Welt vor ihm liege, der er ohne Furcht allein und auf eigne Hand entgegentreten müſſe.

Was haben Sie denn in letzter Zeit gear⸗ beitet?

Alles, was ich zu thun bekommen konnte, denn ich habe nie ein Handwerk gelernt.

Würden Sie es jetzt noch gern thun?

Er zögerte einen Augenblick ſo als ob er ſeine Worte überlegte.Einſt dachte ich wohl daran, das zu werden, was mein Vater war!

Und was war er?

Ein Gelehrter und ein feiner Mann.

Dies war neu, obgleich es mich eigentlich nicht überraſchte. Mein Vater, wenn auch ſelbſt Loh⸗ gerber und faſt eigenſinnig eiferſüchtig auf die Würde des Handels und Gewerbes, hielt doch ſtreng an der Theorie des geſunden Menſchenverſtandes, die einen Vortheil in einer guten Abkunft erblickt. Denn da

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