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Ausdrucke ſeines Geſichtes und an der ungeduldigen Bewegung, mit der er ſeinen Stock in die kleinen Waſſerflächen ſteckte, wie ſeht er wünſchte, ſich in ſeine nahegelegene Lohgerberei begeben zu können.
Er zog ſeine große ſilberne Uhr heraus— der Schrecken des ganzen Hauſes— denn ſie ſchien Etwas von dem Charakter des Beſitzers angenommen zu haben; rückſichtslos wie das Geſetz und das Schickſal — ging ſie nie, ſelbſt nicht um eine Minute falſch.
„Dreiundzwanzig Minuten habe ich durch die⸗ ſen Regen verloren, Phineas, mein Sohn! Wie ſoll ich Dich nur ſicher nach Hauſe ſchaffen? Du müßteſt Dich denn entſchließen, mit mir nach der Lohgerberei zu kommen.“
Ich ſchüttelte den Kopf. Es war ein hartes Geſchick für Abel Fletcher, ein ſo kränkliches Geſchöpf als einziges Kind zu haben; denn ich war jetzt bei ſechszehn Jahren ſo unnütz und hülflos wie ein kleiner Junge.
„Gut, gut, ich muß Jemand ſuchen, der Dich nach Hauſe begleitet,“ denn obgleich mir mein Vater einen kleinen Rollwagen angeſchafft hatte, in dem ich mich mit geringer äußerer Hülfe ſelbſt in ſo weit fortbe⸗ wegen konnte, um ihn gelegentlich auf ſeinen Gängen von unſerem Hauſe nach der Brüdergemeinde zu be⸗ gleiten— ſo ließ er mich doch niemals ganz allein.


